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Die Republikflucht

Ein Lebens-Geschichte, wie sie der Alltag im real existierenden Sozialismus, immer wieder indexierte.

Erschienen am 03.12.2021, 1. Auflage 2021
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Bibliografische Daten
ISBN/EAN: 9783755753254
Sprache: Deutsch
Umfang: 114 S., 26 farbige Illustr.
Format (T/L/B): 0.9 x 21 x 14.8 cm
Einband: kartoniertes Buch

Beschreibung

Es gab keine Spuren, sie waren einfach weg, wie vom Erdboden verschwunden, wie es so schön, schlecht heißt. Man befragte die Eltern, Freunde, Sportkameraden, doch niemand konnte Auskünfte --geben, wo man sie zuletzt gesehen hatte. Die Mielke-Stasimitarbeiter drohten Freunden und Klinikmitarbeitern von Werner Ottensen mit Sanktionen, wenn sie etwas verschweigen oder bei der Suche nach den Flüchtigen nicht mithelfen würden. Aber warum nahm man überhaupt an, dass sie flüchtig waren, sie konnten genauso gut einem Mord zum Opfer gefallen, ertrunken oder im Moor versunken sein? >Hauen Sie endlich ab, und lassen Sie uns in Ruhe, wir wissen genauso wenig wie Sie, über das Verschwinden der Familie wie Sie. Wir machen uns selber die größten Sorgen. Es wäre nicht die erste Familie, die gemeinsam in den Tod geht<, bekamen sie von den Kollegen zu hören.

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Autorenportrait

Leser-Informationen Horst Reiner Menzel wurde am 14. September 1938 in Spremberg in der Mark Brandenburg geboren. Nach dem Besuch der Schule und dem Abschluss einer Handwerks-Lehre war Menzel in den Jahren von 1953 bis 1959 im Kanu-Leistungssport aktiv. Er verließ 1959 die DDR, weil ihm die Ausbildung zum Meister und auch ein Studium der Holztechnologie verwehrt wurden, vermutlich Sippenhaft, weil sein Onkel von 1949 bis 1954 als politisch Verfolgter in Torgau und Bautzen einsaß. Menzel arbeitete dann in der Bundesrepublik in einem größeren Handwerksbetrieb als technischer Leiter und begann eine kaufmännische Ausbildung, in deren Anschluss er von 1959 bis 1980 als Angestellter und Betriebsleiter, in diesem Betrieb tätig war. Ab 1980 führte Menzel zusammen mit seiner Frau Doris einen eigenen selbständigen Handwerksbetrieb, bis er im Jahre 2003 den Betrieb an seinen Schwiegersohn übergab, in Pension ging und sich dem Schreiben widmete. Hobbys: Sport - Musik - Schach - Schreiben - Bücher